Die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung

Genauso wichtig wie eine private Haftpflichtversicherung für Sie selbst ist eine Pferdehalterhaftpflicht für Ihr Pferd. Dieses kann nämlich auch Personen- und Sachschäden anrichten wie ein Mensch, jedoch muss nicht das Pferd für die Kosten aufkommen, sondern Sie müssen bis zu einer Dauer von dreißig Jahren für den Schaden haften.

Umfassender Schutz durch eine Pferdehalter-Haftpflicht

Die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung gehört zu den Schadensversicherungen. Jeder kann sich leicht vorstellen, dass durch große Tiere wie Pferde auch große Schäden angerichtet werden können.

Warum ist eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung notwendig?

Für Pferdebesitzer ist die Haftpflicht ein Muss, denn jeder Pferdebesitzer haftet zu 100 Prozent für Personen- und Sachschäden, die sein Tier anrichtet. Es können auch Flur-, Deck- und Vermögensschäden sein. Ähnlich wie bei Hunden sind diese Schäden nicht über die Privathaftpflicht des Besitzers abgedeckt. Verursacht ein Pferd einen Unfall mit Schaden an der Gesundheit einer fremden Person, sind unter Umständen lebenslange Rentenzahlungen fällig. Die Anbieter von Pferdehalter-Haftpflichtversicherungen wehren ebenso unberechtigte Schadensersatzansprüche vor Gericht ab.

Was ist bei dieser Versicherung zu beachten?

Pferde werden auf unterschiedliche Weise genutzt. Danach richten sich die Bedingungen, die für den Haftpflichtvertrag ausschlaggebend sind.

Unterschiedliche Risiken bestehen bei Turnier-, Kutsch-, Bauernhof- oder Zuchtpferden. Die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung sichert beispielsweise Reitpferde und deren Risiken ab. Wichtig ist in diesem Fall die Absicherung von Zusatzleistungen wie die eines fremden Reiters oder die Teilnahme an Reitturnieren. Auswirkungen auf die Beiträge hat auch die Unterbringung des Pferdes, ob es im eigenen Stall oder in gepachteten oder gemieteten Boxen und Weiden steht.

Wie ist an den Abschluss einer Pferdehalter-Haftpflichtversicherung heranzugehen?

Tarife und Versicherungsbedingungen sollten sorgfältig verglichen werden. Ausreichender Versicherungsschutz steht an erster Stelle. Je höher die Deckungssummen für die verschiedenen Schäden sind, desto höher ist der Beitrag für die Pferdehalterhaftpflicht. Über die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung am Schadensumfang, kann der Beitrag reduziert werden. Jedoch sollte hier nicht an der falschen Stelle gespart werden, denn Schadenshöhe und Folgekosten eines Unfalls mit Pferden können beträchtlich sein.